Freitag, 22. September 2017

Rezension: Splitterlicht - Megan Miranda

@ravensburger.de
Autorin: Megan Miranda
Titel: Splitterlicht
Originaltitel: Fracture (2012), GB
Übersetzung: Ingrid Ickler (amerik. Englisch)
Seitenzahl: 320 Seiten (TB)
ISBN: 9-783-473-58481-9
Format: Taschenbuch Broschur, 14x21 cm
Genre: Young Adult
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 2015
Reihe: Nein
Nach drei Minuten ohne Sauerstoff wird man ohnmächtig.
Ab vier Minuten kommt es zu dauerhaften Hirnschäden.
Dann zum Herzstillstand.
Der Tod tritt nach etwa fünf Minuten ein.
Spätestens nach sieben. Definitiv nach zehn.
Decker hat mich nach elf Minuten aus dem Wasser gezogen.

Eigentlich müsste Delaney tot sein. Aber nach einer Woche Koma erwacht sie - ohne bleibende Schäden. Doch unausgesprochene Gefühle stehen zwischen ihr und ihrem besten Freund Decker, und Delaney fühlt sich plötzlich zu dem misteriösen Troy Varga hingezogen, der nach einer Nahtoderfahrung dieselbe beunruhigende Fähigkeit wie sie zu besitzen scheint: Beide spüren den bevorstehenden Tod anderer Menschen ...
Das Cover ist toll! Die glitzernden Splitterfragmente auf dem Cover geben dem Buch etwas magisches, geheimnisvolles und passen sich gut den Augen und der Gesichtskontur des Mädchens an. Zudem sind sie auf das Buch drauf gedruckt und uneben, also spürt man eine raue Unebenheit, wenn man das Cover in der Hand hält. Für eine Cover-Liebhaberin wie mich ein guter Fang :)
Das Originalcover finde ich allerdings auch sehr interessant und durch die rote Jacke wird deutlich, dass hier Delaney abgebildet sein soll, wohingegen mir das Mädchen auf dem deutschen Cover schon fast zu hübsch scheint, zumindest für das, was ich aus dem Buch ziehen konnte ;)

Originalcover von Meganmiranda.com
Das Buch war schon lange auf meiner Wunschliste und nachdem ich kürzlich eine große Bestellung bei ReBuy getätigt habe, landete dieses Buch als "gebraucht gekauft" mit im Warenkorb. Erst als es ankam, habe ich den Verlag gesehen und muss sagen, dass ich bisher immer nur Spiele und Puzzle von Ravensburger kannte, aber keine Bücher. Somit war es in diesem Fall auch noch eine Premiere :)
Das Buch an sich gefällt mir wirklich gut. Die Geschichte ist nichts völlig weit her geholt und da es immer wieder Wunder gibt, auch in der Medizin, ist die Story gar nicht mal so abwegig. Auch wenn ich nicht mit Delaney tauschen möchte! Die Gefühle von Delaney sind durch die Ich-Perspektive ziemlich direkt und nachfühlbar. Manchmal hatte ich meine Probleme mit der Figur und ihrer Art, aber das macht uns Menschen ja so anders. Man muss nicht in allem einer Meinung sein. Obwohl mir Delaney also manchmal fremd war, konnte ich sie auch verstehen. Immer wieder fragte ich mich, was ich ihn ihrer Situation tun würde und hatte keine rechte Antwort. Doch ihre Geschichte, die wollte ich verstehen und begreifen. Sehen, was sie aus ihrem neuen Leben macht und wo es sie hinbringt. Ihr Umfeld war für mich auch manchmal komisch, die Reaktionen ihrer Freunde und wie sie mit Delaney umsprangen finde ich ziemlich kalt und nicht sonderlich sympatisch. Ich bin froh, dass ich zumindest ein paar Menschen zu meinen Freunden zählen kann, die sowas nicht tun würden.
Das Ende war ein wenig zu abrupt, finde ich, aber irgendwie auch befreiend. Zwar hätte ich gerne gewusst, wie es bei Delaney nun weitergeht, kann aber mit dem Ende wie es ist auch leben.
Mein erstes Ravensburger Buch und keine Enttäuschung. 4 Berge :)
 
Nach ihrem Biologie-Abschluss am Massachusetts Institute of Technology in New Jersey lebte sie gemeinsam mit Mann und zwei Kindern in North Carolina, dicht bei Charlotte. Die meiste Zeit geht für Gedanken über das Warum und Wie von Dingen drauf, oft abgelöst von Tagträumen über das Was-wäre-wenn.
Megan Miranda ist New-York-Times Bestsellerautorin
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Mittwoch, 20. September 2017

Rezension: Verlorener Stern - Mona Silver

Autorin: Mona Silver
Verlag: Sieben Verlag
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 397
Format: Taschenbuch, PDF, epub
Preis: 14,90 (TB)
ISBN: 978-3-864-4345-63
Cover: Andrea Gunschera
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 2015
Philip Benett, Träger der alten Seele Ka'athorn, glaubt in der siebenjährigen Hannah seine Nachfolgerin gefunden zu haben. Doch dann bringen seine unerwarteten Gefühle für ihre Mutter Victoria alles durcheinander. Gegen jede Vernunft ist er bereit, die Gesetze und Regeln seines Volkes zu brechen, um mit ihr zusammen sein zu können. Für sie stürzt er sich in lebensgefährliche Abenteuer und nimmt bittere Konsequenzen auf sich, als das Leben ihrer Tochter auf dem Spiel steht. Erst als das Schicksal seines gesamten Volkes von der Entscheidung des Paares abhängt, wird klar, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall war.
Ich bin ein wenig hin und her gerissen, was das Buch angeht. An sich finde ich die Geschichte wirklicht gut, allerdings haben mir ein paar Versprechungen aus dem Klappentext gefehlt und auch die Erotikszenen im Buch waren nicht meine Welt und ich musste sie überspringen. Es waren zum Glück nicht viele, aber sie haben mich dennoch ein wenig aus der Geschichte gerissen.
Ich bin recht schnell in die Story gekommen und wusste was Sache ist, denn Mona Silver schreibt flüssig und ohne viel Tamtam. Hin und wieder waren mir die Sätze aber dennoch zu nüchtern, mir hat der Kick beim Lesen gefehlt, der reißende Fluss aus Spannung und Lesedrang. Ich bin eher so dahingeglitten und habe mich treiben lassen. Ohne Adrenalin und leider auch mit ein wenig Langeweile. Hin und wieder hatte ich einige Momente wo ich dachte: Jetzt passiert was!, aber so richtig gekommen ist es dann leider doch nicht. Eigentlich habe ich die meiste Zeit die Vorgesetzte gehasst. Hin und wieder kam mir der Gedanke, dass Philip sich das Leben ein wenig schwer gemacht hat, was nicht hätte sein müssen. Aber vielleicht irre ich mich auch, denn ich bin nur ein Mensch und kein Bo'othie. Die Lebensform dieser Wesen eines anderen Planeten, die schon vor uns Menschen die Erde bevölkerten faszinierte mich. Sie alle sind gleich und doch ganz anders. Und auch sie sind nicht fehlerfrei.
Ich habe das Buch bei einer Aktion gewonnen und signiert von der Autorin erhalten, welche ich 2016 auf der Buch. Berlin persönlich kennengelernt habe.
Vielen Dank, liebe Mona, für dieses Buch! Es hat mich in den Urlaub begleitet und dank seiner unanspruchsvollen Art hatte ich einige entspannte Lesestunden am Strand und in der Sonne.
Es ist vielleicht kein Buch der Art, wie ich sie sonst kaufe und gerne lese, aber es ist auch nicht schlecht. Für Leser, die seichte Liebesgeschichten, einen Hauch Action und ein wenig Erotik mögen, die sollten sich dieses Buch einmal genauer anschauen. Mir persönlich war es etwas zu eintönig. Daher gibt es drei Berge, ein schönes Mittelmaß :)
Mona Silver wurde 1972 in Aachen geboren und wuchs als jüngstes Mitglied in einer liebevollen Familie am Fuße der Burg Veynau in der Eifel auf. Nach jahrelanger Arbeit im Rechtswesen als Rechtsanwaltsgehilfin und begann ab 1997 mit dem Reisen in ferne Länger. Heute lebt sie in Berlin, immer bereit alles stehen und liegen zu lassen, um neue Abenteuer und Inspiration für ihre Geschichten zu sammeln. Bis September 2015 immer an ihrer Seite: Sir James aus Peking, in dem so viel mehr steckte als ein weißer Kater.
Platz 2: "Bestes deutschsprachiges Debüt" - Deutscher Phantastik Preis 2016


Montag, 11. September 2017

Rezension: Die Buchspringer (Mechthild Gläser)

@Loewe-Verlag
Titel: Die Buchspringer
Autorin: Mechthild Gläser
Verlag: Loewe-Verlag
Seitenzahl: 384
Genre:
Format: HC mit Schutzumschlag (15,0x22,0cm)
Preis: 17,95
ISBN: 978-3-7855-7497-3
Reihe: Nein
Erscheinungsdatum: 2015 (3. Auflage)
Altersgrenze: Ab 12 Jahren
Rezensionsexemplar: Nein
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste …

Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

Die mit dem Seraph-Phantastikpreis ausgezeichnete Autorin Mechthild Gläser schafft in „Die Buchspringer" spannende, fantasievolle Unterhaltung mit viel Atmosphäre, einem Hauch Romantik und witzigen Wiedererkennungseffekten. Ein fesselnder Schmöker mit viel Humor!
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Die Scherenschnitt-Figuren und fliegenden Bücher passen thematisch gut zu der Geschichte und auch die sanften Pastelltöne in blau und rosa sind angenehm für das Auge.
Dieses Buch habe ich tatsächlich genau deshalb in die Hand genommen, weil der Titel mich an die Facebook-Gruppe "Zeilenspringer" erinnert hat, in der ich mich auch eingenistet habe. Ich dachte, das ist bestimmt lustig und habe das Buch in der Bücherei kurzerhand mitgenommen (eigentlich wollte ich nur DVDs leihen.) Als ich dann neulich zwei/drei Tage Leerlauf hatte und ein Buch suchte, welches ich in dieser Zeitspanne lesen könnte, entschied ich mich letztlich für dieses Werk.
Die Einführung in das Buch beginnt recht unvermittelt, man erfährt nicht sonderlich viel über das bisherige Leben von Amy und ihrer Mutter. Kurzerhand reisen sie ab zu ihren Verwandten, die sie das erste Mal in ihrem Leben trifft. Und schon ist Amy mitten in einem aufregenden Buchabenteuer. Immer wieder wird erwähnt, wie viel Amy in ihrer Freizeit gelesen hat, wirklich machen tut sie es aber während dieser Geschichte nicht sonderlich aktiv. Das kann sie auch nicht, denn viel zu viel ist plötzlich in ihrer eigenen Welt zu tun. Man hat recht schnell ein Bild von Amy vor Augen, auch wenn es nicht viele Anhaltspunkte gibt. Immer wieder lässt die Autorin einzelne Aspekte in die Handlung einfließen, die mir die Figur ein wenig näher brachten. Die Spannung im Buch hielt sich konstant, jedoch mal ein wenig schwächer und mal ein wenig stärker. Auch der Schreibstil der Autorin war angenehm flüssig und verständlich formuliert, detaillierte Beschreibungen ohne zu sehr auszuschweifen brachten den roten Faden hervor und flossen gemächlich an ihm vorbei.
Die Charaktere waren okay, wenn auch für meinen Geschmack ein wenig zu simpel. Vor allem die Nebencharaktere hatten für mich zu wenig eigene Persönlichkeit. Sowohl Feide als auch Freunde waren in meinen Augen eher Mittel zum Zweck als wirklich existierende Figuren, was ich sehr schade fand, da sie den Geschichten immer eine tolle Nuance geben. Mir wurde ein wenig zu wenig auf diese Figuren eingegangen, die den Hauptteil der Geschichte ausmachen.
Das Buch ist aus Sicht von Amy geschrieben, springt aber ca. 2-3 Mal in die dritte Person und erzählt von Will. Das ist nicht sonderlich problematisch, gestört hat mich nur, dass es so unwillkürlich und unvorbereitet passiert. Weder durch Schriftarten, noch Überschriften oder Zeichen wird darauf hingewiesen und man findet sich einfach plötzlich in einer anderen Erzählweise wieder und dann ist sie auch schon wieder vorbei. Das hat mich manchmal ein wenig raus gerissen. 
Die Anzahl der Charaktere war angemessen und auch die Idee des Buches fand ich gut umgesetzt und mir so auch noch nicht bekannt. Die Handlung war überzeugend und nachvollziehbar und hat sogar einen dramatischen Wendepunkt. Hier hätte ich mich allerdings ein wenig mehr Herz gewünscht, denn das Ereignis ist nicht ohne und wird von den Figuren leider einfach nur hingenommen und nicht wirklich detailliert drauf eingegangen. Das Ende kam mir ein wenig zu schnell und ich hätte gerne gewusst, wie Amy mit ihrer Situation, dem neu gefundenen Leben und allem anderen weiter vorgeht. Dies hätte auch als Epilog funktioniert, woran man sehen kann, wie sich Amy im Buch verändert hat. Denn leider habe ich das Gefühl, dass sie das nicht getan hat. 
Die ganzen Kriterien sind natürlich meine eigene Meinung. Es handelt sich hier um ein Buch ab dem 12 Lebensjahr. Ich denke, das Buch kann auch schon von jüngeren Kindern gelesen werden, ist aber durchaus für dieses Alter ideal. Die Dinge, die mich gestört haben, sind für Kinder in diesem Alter nicht wichtig und für die Altersvorgabe ist dieses Buch jedenfalls ein toller Zeitvertreib. Dennoch geht es hier um meine Meinung und ich bin nun einmal etwas älter. Für die älteren Leser und Leserinnen kann ich somit nun hoffentlich ein wenig helfen.
So richtig nachklingen tut das Buch jedenfalls nicht, denn zwischen dem Beenden der Geschichte und dieser Rezension lagen 1-2 Tage und ich musste erst einmal überlegen, was das für ein Buch war, das ich da gelesen habe.
Alles in allem ein angenehmes Buch für zwischendurch, welches man auch gut als Zweitbuch lesen kann. Als Kinderbuch ideal, als Buch für junge Erwachsene und Erwachsene ein wenig zu lasch.
„Mechthild Gläser erzählt leichtfüßig und mit viel Humor, vor allem aber spielt sie virtuos mit literarischen und populärkulturellen Bezügen.“ Christine Lötscher, Tages-Anzeiger

„Da bekommt man richtig Lust auf Literatur. So werden aus Lesern Büchernarren." Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine

„Eine mit vielen Überraschungen versehene Geschichte rund um Literatur.“ Bücher

„Schön leichtfüßig erzählt, spannend dazu und mit einer romantischen Liebesgeschichte garniert.“ Kilifü-Magazin der Buchhandlung Schmitz Junior

„Spannend und fantasiereich, nicht nur für junge Leser.“ Andrea Wedan, Buchkultur

",Die Buchspringer' besitzt nicht nur ein wunderschönes Cover, auch der Inhalt lässt nichts zu wünschen übrig. Bibliophile werden an diesem Jugendbuch ihre helle Freude haben." LoveLetter

„Mechthild Gläser sprüht nur so vor Ideen und zündet ein wahres Feuerwerk ebendieser in ihrem neuen Roman ,Die Buchspringer'.“ Tanja Lindauer, Eselsohr

„Ein spannender Roman, der nicht nur Teenagern Spaß macht.“ Mag. Mathias Ziegler, wienerzeitung.at

„Fesselnd, fantasievoll und mit witzigen Wiedererkennungseffekten – der jungen deutschen Autorin ist ein beeindruckendes Lesevergnügen gelungen.“ Die Tirolerin

„Mechthild Gläser ist ein sehr spannender und unterhaltsamer Roman gelungen, der erfrischenden Einblick in die Welt der klassischen Literatur gibt und die Lust daran weckt diese Welten selbst zu entdecken.“ katzemitbuch.de

„Mechthild Gläser verwebt Realität, Märchen und Krimi zu einer spannenden und emotionalen Geschichte.“ leser-welt.de

„Mechthild Gläser hat Ausschnitte der klassischen Literatur gekonnt mit einer spannenden Handlung inklusive zarter Romanze verwoben." Stefanie Leo, buecherkinder.de

„Ein wunderbar unterhaltsames und spannendes Buch, in dem es von Figuren aus der Weltliteratur nur so wimmelt." buch aktuell

„Mechthild Gläser ist ein spannender Roman gelungen, der wunderbar die Stimmungen der literarischen Welten einfängt und Leserinnen und Leser neugierig auf die Weltliteratur macht." Jana Mikota, alliteratus.com

„Fantasievoll." Tipi-Familienmagazin

„Eine witzige, abenteuerliche Geschichte.“ Nürnberger Nachrichten

„Fantasievoll, unterhaltsam und spannend: Hier werden dem beliebten Motiv der Reisen in die Welt der Bücher neue, frische Facetten abgewonnen.“ stiftunglesen.de

„Ein ,must' für alle Buchliebhaber.“ Béatrice Wälti-Fivaz, querlesen.ch

„Die Geschichte ist fantasievoll, spannend und herrlich vielschichtig. Ein richtiger Page-Turner für junge Leser.“ Renate Pinzke, Hamburger Morgenpost

„Liest sich durchaus launig.“ Christina Ulm, 1000 und 1 Buch

„'Die Buchspringer' ist Gläsers Treuebekenntnis zur Literatur, in die man eintauchen kann.“ Lisa Schiele, Nautilus

„Bis zum Schluss spannend.“ Tanja Kasischke, Der Sonntag

„Ein Buch für alle die, die selbst gerne in Geschichten abtauchen.“ Hannah Bräuning, Gießener Allgemeine
Es war Sommer in Essen, als Mechthild Gläser 1986 das Leben auf dieser Erde offiziell begann. Mit einem Studium in Politik, Geschichte und Wirtschaft bereitete sie sich auf das Leben vor, welches sie heute noch immer im Ruhrgebiet lebt. Hier tanzt sie, nach eigener Aussage, unfassbar schlecht Ballett, sobald sie sich unbeobachtet fühlt. Abstruse Geschichten sind ihre Lieblings-Papierfüller, mit denen sie schon früh begann. Die Inspiration zieht sie sich aus ihrem Alltag oder beim Genuss einer frischen Tasse Pfefferminztee.
"Die besten 7 Bücher für junge Leser" - Juni 2015
Kinderbuch des Monats März 2015 auf kinderbuch-couch.de
Longlist Seraph-Phantastikpreis 2016, Kategorie "Bestes Buch"

Rezension: Sternensturm (Alana Falk)

@Arena Verlag
Titel: Sternensturm - Das Herz der Quelle
Verlag: Arena Verlag
Autorin: Alana Falk
Format: HC 16x21,5x4,4cm (oder ebook)
Silberfolienprägung, Blindprägung und UV-Lack auf Cover
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Preis: 16,99 (13,99)
Seitenzahl: 384
Reihe: Ja, Band 1
ISBN: 978-3-401-60290-5
Altersgrenze: Ab 14 Jahre
Erscheinungsdatum: Januar 2017
Rezensionsexemplar: Nein 
Es ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird. Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es beleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten. 
Einer der wenigen Gründe, warum ich dieses Buch immer lesen wollte, war das Cover. In jeder Buchhandlung bin ich an diesem Buch vorbei gekommen, habe den Klappentext gelesen und war mir nicht sicher, ob ich es kaufen soll. Dennoch hab ich es immer in die Hand genommen, weil das Cover mich magisch anzieht. Ich liebe diese Abbildungen von Universen mit seinen magischen Farben und den Sternen. Die Silhouetten davor haben etwas magisches, was zum Inhalt des Buches sehr gut passt. Das Cover bekommt von mir eindeutig einen Daumen nach oben!
Zugegeben, ich habe eine Weile gebraucht um in das Buch hinein zu kommen. Die Kapitel wechseln sich zwischen zwei Sichtweisen ab, was zumindest am Anfang ein wenig für Verwirrung sorgt. Im weiteren Verlauf verknüpfen sich diese einzelnen Elemente zu einer Ganzheit, bringen die Geschichte auf ein neues Level und lassen den Spannungsbogen ansteigen. Was anfangs nervig und anstrengend zu lesen war, wurde nach hinten raus zu einer wirklich interessanten Leseerfahrung. 
Die Spannung war von Anfang an vorhanden, wenngleich micht die Namen verwirrt haben, da sie ähnlich klangen oder in der Kombination noch keinen Sinn ergaben. Immer wieder rutschte ich aus der Story, wurde abgelenkt und wanderte mit den Gedanken durch andere Galaxien. Doch ich wollte dem Buch eine Chance geben, gerade weil alles so verwirrend war, hatte es einen leichten Sog auf mich. Ich wollte das Chaos in meinem Kopf lösen und schaffte dies letztlich mit Erfolg. Die Spannung nahm dabei immer weiter zu und der Lesedrang stieg an.
Alana Falk schreibt in einer flüssigen, ausreichend detaillierten aber nicht zu überladenen Art, der man gut folgen kann. Die Sätze sind weder zu kurz, noch zu lang und gehen angenehm ineinander über. Tatsächlich hatte ich eher Probleme mit den Figuren, die sich mir nicht ganz erschließen wollten. Im weiteren Verlauf des Lesens begann sich der Nebel in meinen Kopf zu lichten, ich verknüpfte Informationen zu einem Spinnennetz und hielt am Schluss ein fertiges Tuch in meinen Händen. 
Je mehr ich über die Charaktere erfahren konnte, desto besser kam ich mit ihnen zurecht. So richtig reingekommen bin ich bis zum Ende zwar nicht, aber zumindest habe ich mich mit ihnen anfreunden und mich irgendwann auf ihre Geschichte einlassen können.
Sowohl die Geschichte, als auch die Protagonisten scheinen gut durchdacht und einem Muster zu folgen, welches es zu entschlüsseln galt. Das war ganze Kopfarbeit, diese Geschichte zu lösen ;)
 Die Personen waren authentisch, obgleich mir manchmal auch ein wenig zu fad. Die Anzahl war angemessen, lediglich mit den Namen haperte es am Anfang, was sich aber recht schnell legte.
Ich finde die Idee wirklich cool umgesetzt und man merkt deutlich, dass sich die Autorin etwas dabei gedacht hat, wie das Buch aufgebaut ist. Mir hat leider der alles entscheidende Kick gefehlt, für den ich über den etwas langatmigen Anfang hinwegsehen könnte und der mir schlicht den Atem raubte. Es braucht das gewisse Etwas, um bei mir die volle Punktzahl zu erreichen und dieses Etwas habe ich nicht finden können.
Dennoch folgt Alana Falk einem roten Faden, der sich von vorne bis hinten durchgehend durch das Buch zieht und den Leser an die Hand nimmt, ehe sich der Anfang und das Ende des Fadens wiederfinden. Die Handlung ist nachvollziehbar.
Am Mitte des Buches hatte ich eine Ahnung, wie das Ganze ausgehen könnte und hatte sogar zu 80% recht. Die 20% waren nicht vorhersehbar, aber auch nicht sonderlich überraschend.
Nach wie vor ist das Cover das Einzige, was noch in mein Gedächtnis gebrannt ist. Die Geschichte war toll zu lesen aber nichts Weltbewegendes. Dennoch hatte ich eine wirklich tolle Leseerfahrung mit diesem Buch.
 Nicht weltbewegend, anfangs etwas langweilig und recht schnell vorhersehbar. Dennoch eine tolle Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Und das Cover ist ein Traum!
1980 erblickte Alana Falk in Süddeutschland das Licht der Welt, wo sie auch heute noch mit Mann und Kater ihr Dasein pflegt. Den Zugang zur englischen Sprache erhielt sie in der USA, wo sie einige Monate eine High School besuchte und sich in die Sprache verliebte. Anschließend studierte sie Tiermedizin und übersetzte eine Weile Liebesromane. Mittlerweile lebt sie ausschließlich von ihrem Beruf als Autorin. Ihre aktuellen Bücher gehören zu den Gerne Liebesromanen, Romantasy, Erotik und New Adult. Um ihre Leser nicht auf eine falsche Fährte zu locken, hat sie sich Pseudonyme zugelegt, in denen sie die verschiedenen Genre veröffentlicht. Daher stammen auch die Bücher von Emilia Lucas und Lily Oliver aus ihrer Feder. 
Seit Januar 2015 wird sie von der Literaturagentur AVA International vertreten. 

Donnerstag, 7. September 2017

Neues Video

Mein neues Video ist online. Diesmal geht es um Bücher, denn ich habe bei ReBuy bestellt und euch den Inhalt festgehalten. Kennt ihr eines der Bücher?


Freitag, 1. September 2017

Mein SuB

Hey Leute,
neulich habe ich mein Regal umgeräumt und dabei mal meinen SuB notiert. Wer wissen will, wie viele es sind und was alles noch darauf wartet gelesen zu werden, der kann einmal hier vorbei schauen :)
Mein SuB

Samstag, 26. August 2017

Neue Rezis

Es gibt wieder neue Rezensionen von mir:

Die Rache trägt Prada - Der Teufel kehrt zurück
4/5 Bergen













Die vier Riesen und die Göttin des Windes
1/5 Bergen













Sobald ich das Problem mit meiner Kamera gelöst habe, gibt es auch wieder ein neues Video für euch :)